Inbetriebnahme TBA 3000 bei Bergamo.

Es ist die erste BENNINGHOVEN Anlage, die in Italien Asphalt produziert: Eine TBA 3000 steigert die Produktivität und Flexibilität des Betreibers PMB s.p.a.

Italien // Bergamo

Die Stadt Bergamo ist in Italien bekannt für ihre florierende Industrie. Einer der wichtigsten Zweige ist die Produktion von Baumaterialien. Für die neueste Innovation in diesem Segment sorgt seit Kurzem eine Asphaltmischanlage von BENNINGHOVEN. Und das ist eine kleine Sensation: Die Anlage vom Typ TBA 3000 ist die erste überhaupt, die BENNINGHOVEN nach Italien lieferte, denn dieser Markt wird von lokalen Anbietern dominiert. Was gab den Ausschlag dafür? „Unser Maschinenpark umfasst 20 WIRTGEN Fräsen, VÖGELE Fertiger und HAMM Walzen. Deshalb haben wir großes Vertrauen in die WIRTGEN GROUP. Nachdem wir das BENNINGHOVEN Werk besucht und die Leistungsmerkmale geprüft hatten, waren wir endgültig überzeugt“, erläutern die Gesellschafter von PMB s.p.a., Angelo Legrenzi, Mauro Bergamelli und Matteo Bergamelli, die in die Technologie „made in Germany“ investierten.

Erstklassige Technik für hochwertigen Asphalt

Die BENNINGHOVEN Anlagen des Typs TBA (Transportable BENNINGHOVEN Anlage) zeichnen sich aus durch ein modulares Baukastensystem, einen großen Leistungsbereich, eine mögliche RC-Zugabe von über 70 % sowie durch Optionsvielfalt und Robustheit. Diese Merkmale machen die Anschaffung der Anlage vom Typ TBA 3000 für PMB s.p.a. zu einer strategischen Entscheidung. Denn durch die Investition steigert das Unternehmen seine Produktivität, gewinnt an Flexibilität in Bezug auf neue Marktanforderungen und erhöht die Umweltverträglichkeit deutlich.

Italiens BENNINGHOVEN Pioniere: Die drei Geschäftsführer von PMB s.p.a., Angelo Legrenzi, Mauro Bergamelli und Matteo Bergamelli

3 t Asphalt – alle 45 Sekunden

So verfügt die TBA 3000 von PMB über einen 3.000-kg-Mischer und gewährleistet eine Mischleistung von 240 t/h. Die Anlagen dieses Typs sind äußerst robust aufgebaut. Dadurch kann die Anlage auch in Erdbebengebieten installiert werden und widersteht starken Windlasten. Dennoch kann jede TBA durch ihre Modularität und Vorverkabelung, die für den schnellen Anschluss konzipiert ist, einfach transportiert und an anderer Stelle zügig aufgestellt werden.

Steigender Bedarf an RC-Verarbeitung

Die „Produzione Materiali Bituminosi“ – kurz PMB s.p.a. – ist spezialisiert auf die Asphaltherstellung und entstand 1980 als gemeinsames Projekt dreier Unternehmen, die bereits seit den 1950er Jahren in dem Gebiet tätig sind. PMB betreibt zwei Asphaltmischanlagen in unmittelbarer Nähe zur A4, einer der meistbefahrenen Autobahnen Europas. Der Austausch einer dieser Anlagen wurde dazu genutzt, die Technik zukunftssicher auszurichten.

Die TBA 3000 mit multivariabler Zugabe liefert beeindruckende Asphaltqualität auch bei einer RC-Quote von 40 %.

Highlights im Recycling-Prozess: Granulator und multivariable Zugabe

Für die Verwendung eines hohen Fräsgutanteils sind zwei zentrale Anlagen bzw. Komponenten verantwortlich: der vorgeschaltete stationäre Granulator SBRG 2000 und das multivariable RC-Zugabesystem. Der innovative BENNINGHOVEN Granulator zerkleinert den Ausbauasphalt besonders schonend und erhält die Kornstruktur. In der Asphaltmischanlage wird dieses RC-Granulat mittels einer multivariablen Zugabe „kalt“ in den Mischer gegeben. Dies geschieht wie folgt: Ein platzsparender Elevator fördert das Granulat zum Mischturm. Die definierte Zugabemenge wird dem Mischer in kleinen Mengen zugeführt. Dadurch werden Dampfschläge durch Wasserexpansion verhindert, was die Anlage schont und die Wartung minimiert.

Moderne BENNINGHOVEN Bitumentanks steigern Effizienz weiter

Neben den Recycling-Technologien legt PMB großen Wert auf Vielfalt: „Wir möchten unseren Kunden auch eine möglichst breite Palette an Asphaltsorten anbieten. Deshalb haben wir uns für mehrere Bitumentanks entschieden – nicht zuletzt auch zur Lagerung von modifiziertem Bitumen“, so Angelo Legrenzi von PMB. Auch dafür bietet BENNINGHOVEN eine innovative Lösung an: In den Tanks wird das 160–180°C heiße Bitumen elektrisch – und damit wirtschaftlich – unter ständiger Bewegung durch die BENNINGHOVEN Mischdüse auf Temperatur gehalten.

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