BENNINGHOVEN baut neues Stammwerk in Wittlich Wengerohr

Nach nicht mal einjähriger Planungsphase beginnt die BENNINGHOVEN GmbH & Co. KG mit dem Bau eines neuen Stammwerks. Der Spezialist für den Bau von Asphaltmischanlagen bezieht schon Anfang 2018 die neue Produktionsstätte in Wittlich.

Dieses Projekt ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte der WIRTGEN GROUP (>100 Mio. Euro) und ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland, Rheinland-Pfalz, zur Region und zur Stadt Wittlich. Der Werksneubau ist eine logische und notwendige Konsequenz, um die Wettbewerbsfähigkeit weltweit auszubauen. Die steigende Nachfrage ist mit der jetzigen Produktionskapazität nicht mehr zu bedienen.

Spatenstisch

v.l.n.r.: Herr Joachim Rodenkirch (Bürgermeister Wittlich), Herr Dr. Martin Kühn (Technische Geschäftsleitung BENNINGHOVEN), Herr Jürgen Wirtgen, Herr Oliver Fich (Projektleitung BENNINGHOVEN), Herr Weiß (Strabag)

Die Integration von BENNINGHOVEN in das Wirtgen Group Vertriebs- und Servicenetz ist in Europa und Australien erfolgreich abgeschlossen, die sukzessive Erschließung weiterer internationaler Märkte wird in den nächsten Jahren aktiv fortgesetzt. Die Zeichen stehen stärker denn je auf Wachstum.

Für das steigende Auftragsvolumen investiert die WIRTGEN GROUP am Standort Wittlich in ein komplett neues Werk, mit der langfristigen Perspektive und dem Ziel, Benninghoven zu einem global führenden Unternehmen zu machen.

3d Modell

3D Modell der ersten Ausbaustufe

Derzeit stellt BENNINGHOVEN, historisch gewachsen, an zwei Produktionsstätten in Mülheim an der Mosel und Wittlich radmobile, transportable und stationäre Asphaltmischanlagen, Gussasphaltkocher und Granulatoren her. Anlagen zur Herstellung von Walz- und Gussasphalt bzw. Technologien zur Wiederverwendung von Altstraßen (Recycling). Mit dem Neubau sollen diese Standorte zusammengeführt werden. Die geografischen Gegebenheiten an beiden Altstandorten baten keine Chancen auf Expansionsmöglichkeiten. Die Konzentration der gesamten Produktion an einem Ort – von der Vorfertigung bis zur Endmontage – garantiert optimierte Produktionsprozesse.

Ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Standortwahl war die Nähe zu den bestehenden Werken. Erklärtes Ziel war nicht nur, die Arbeitsplätze der qualifizierten Belegschaft zu erhalten, sondern auch perspektivisch neue Stellen zu schaffen und somit mittel- und langfristig auf eine Mitarbeiterzahl von 1000 zu wachsen.

Ein Werk, State of the Art soll entstehen, d.h. begonnen mit modernsten Produktions-Systemen mit Leanmanagement-Gedanke und Technologien des Industrie 4.0-Kontextes, wurde speziell auf die Arbeitsplatzqualität großen Wert gelegt, von ergonomischen Arbeitsplätzen in allen Bereichen, über moderne Belüftungssysteme, natürliches Licht etc. nur als Beispiel hier genannt.

Auf dem 330.000 Quadratmeter großen Grundstück wird eine Fertigungsstätte mit 46.000 Quadratmetern Fläche und ein 12.000 Quadratmeter großes Verwaltungsgebäude auf 5 Etagen errichtet. Die großzügigen Kapazitäten des neuen Stammwerks sind dabei perfekt auf die Komponenten-Dimensionen der bis zu 50m hohen Asphaltmischanlagen abgestimmt. Für das wachstumsorientierte Unternehmen sind mögliche Ausbaustufen bereits heute schon in der Planung mit berücksichtigt.

Seit mehr als 50 Jahren ist BENNINGHOVEN Spezialist für die Fertigung von Asphaltmischanlagen. Dabei legt der traditionsreiche Hersteller großen Wert auf Qualität und Innovation. Ob Standard oder individueller Kundenwunsch – BENNINGHOVEN bietet für jede Marktanforderung die passende Anlagenlösung.

Spatenstisch

Spatenstich für neues BENNINGHOVEN Stammwerk in Wittlich Wengerohr

Mit einzigartigen Innovationen im Bereich der Asphaltmisch- und Feuerungstechnik gilt BENNINGHOVEN seit jeher als Schrittmacher der Branche. Dabei bestimmen auch heute noch Pioniergeist und Tradition in Verbindung mit zukunftsweisenden Technologien und hoch spezialisierten Mitarbeitern das Handeln des Unternehmens. Vom Stahlbau bis zur Entwicklung komplexer Steuerungssysteme – bei BENNINGHOVEN werden alle Kernkomponenten selbst entwickelt und gefertigt.

Mit dem heutigen Spatenstich starten die Arbeiten für den Tiefbau, d.h. über 400.000 m³ Erde werden in Bewegung gebracht, dem schließt sich Anfang des neues Jahres der Hochbau an, so dass die Umzugswagen Anfang 2018 rollen können. Ab Frühjahr 2018 werden dann bereits die ersten Asphaltmischanlagen in Wittlich Wengerohr produziert.

Mülheim/ Wittlich 31.08.2016

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